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Bürgerschaftswahl 2023: Die Liste steht

Die Wahlbereichskonferenz am 12. November hat die Kandidierenden-Liste zur Bürgerschaftswahl 2023 festgezurrt, und wir freuen uns: Aus Findorff sind vier starke Kandidatinnen und Kandidaten für die Bürgerschaft nominiert:

Ulrich Mäurer

Platz 3

Hubertus Hess-Grunewald

Platz 9

Gönül Bredehorst

Platz 20

Marcella Dammrat-Tiefensee

Platz 52

Mit diesen Vier haben wir ein starkes Team für Findorff und Bremen mit bewährter Erfahrung und frischen Ideen aufgestellt. Wir gratulieren unseren Kandidierenden und freuen uns auf den Wahlkampf!

Beiratswahl 2023: Mit diesen Kandidierenden treten wir an:

Die Liste steht: Auf unserer Mitgliederversammlung am 10. November haben wir unsere Kandidatinnen und Kandidaten für die Beiratswahlen im kommenden Jahr nominiert.

Für die SPD treten an:

  1. Marcella Dammrat-Tiefensee
  2. Markus Conrad
  3. Svenja Rohlfing
  4. Stefan Dilbat
  5. Wencke Mjeku-Alexy
  6. Volker Sieg
  7. Katrin Grosch
  8. Khosro Askari
  9. Oke Oldenburg

Mit dieser Liste haben wir ein starkes Personalangebot für die Wahlen im kommenden Jahr aufgestellt. Wir freuen uns nun auf den Wahlkampf und die Gelegenheit, den Findorffer:innen unsere Kandidierenden vorzustellen.

Für lebendige Erinnerung: Stolpersteine-Pflege in Findorff

Messing verblasst, die Erinnerung nicht: Wie jedes Jahr haben wir den November genutzt, um die Stolpersteine in unserem Stadtteil zu putzen und zu polieren.

In Findorff erinnern mittlerweile 35 Stolpersteine an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Für uns ist klar: Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Nie wieder dürfen Faschisten an die Macht kommen. Diese Gedenksteine zu pflegen und ihre Erinnerung zu bewahren liegt uns daher besonders am Herzen.

In den vergangenen 25 Jahren wurden deutschlandweit rund 80.000 „Stolpersteine“ von dem Künstler und Bildhauer Gunter Demnig angefertigt und in die Bürgersteige eingelassen. Sie bewahren die Erinnerung an Menschen, die wegen ihres Glaubens, ihrer politischen Überzeugung oder einem Gebrechen von den Nationalsozialisten verfolgt wurden. Stolpersteine Bremen ist eine Initiative der Landeszentrale für Politische Bildung und des Vereins „Erinnern an die Zukunft e. V.“ Weitere Informationen gibt es auf www.stolpersteine-bremen.de.

UB-Parteitag stimmt über Vorschlag für die SPD-Bürgerschaftsliste 2023 ab

Der Parteitag des Unterbezirks Bremen-Stadt hat am 15. Oktober über den Listenvorschlag zur Bürgerschaftswahl 2023 abgestimmt. Die beschlossene Kandidierendenliste ist ein starker Grundstein für eine fachkundige und leidenschaftlich engagierte Bremische Bürgerschaft nah an den Menschen.

Aus Findorff sind vier Mitglieder unseres Ortsvereins für die Bürgerschaft nominiert:

3. Platz: Ulrich Mäurer

9. Platz: Hubertus Hess-Grunewald

20. Platz: Gönül Bredehorst

52. Platz: Marcella Dammrat-Tiefensee

Wir freuen uns und wünschen allen Kandidierenden viel Erfolg und viel Glück!

Die Beiratssitzung vom 27. September

Am 27. September hat der Beirat Findorff getagt. Fast 40 interessierte Teilnehmende waren dabei. Anders als bei vorausgegangenen Sitzungen war die Stimmung im Beirat konzentriert und harmonisch. Alle anstehenden Abstimmungen wurden in dieser Sitzung einstimmig gefasst:

  • Erfreuliche Nachrichten sind aus dem Bereich der Jugendbeteiligung zu vermelden: Ausgehend von der Oberschule Findorff haben die ersten Jugendlichen seit Anfang Juli ein Jugendforum gegründet, eine zeitgemäße, projektorientierte Form der politischen Beteiligung. Das Forum hat sich u.a. Themen wie „Plätze für Jugendliche im Stadtteil“, „Graffitiplätze“ und „Mädchenraum im Freizi“ vorgenommen. Die formale Bestätigung durch den Findorffer Beirat ist nun erfolgt und Gelder vorhanden: Eine Anschubfinanzierung durch Globalmittel wurde bewilligt. Wir wünschen den Jugendlichen viel Erfolg!
  • Der Antrag zur Attraktivitätssteigerung des Nelson-Mandela-Parks fand einhellige Zustimmung.
  • Die Sportvereine aus Findorff berichteten von ihrer Lage in schwierigen Zeiten, bedingt durch die Corona- und Energiekrise. Alle Vereine sind mit solidarischem Verhalten ihrer Mitglieder über die Runden gekommen. Das ist Findorff! Mit dem vorgesehenen Sporthallenneubau auf der BSA wird dem Bedarf an Hallenzeiten Rechnung getragen.
  • Vorfahrt für die Interessen der Jugend: Bei der Verteilung der Globalmittel wurden schwerpunktmäßig die Kinder und Jugendlichen des Stadtteils berücksichtigt.

Feierliche Benennung des Familie-Schwarz-Platzes – Beschluss des Findorffer Beirates wurde umgesetzt

Im Jahr 2021 hat der Beirat Findorff einstimmig das Vorhaben beschlossen, den Vorplatz am Kulturzentrum Schlachthof stellvertretend für die Opfer von Verfolgung und Deportation nach der Sinti-Familie Schwarz zu benennen. Am 11. September 2022 wurden die Info-Stele und die Straßenschilder am neu benannten Platz u.a. durch unseren Bürgermeister Andreas Bovenschulte und dem einzigen Sohn von Anni Grimm, geb. Schwarz, feierlich eingeweiht.

Neben den eindrucksvollen Schilderungen des Historikers Dr. Hans Hesse wurde die Veranstaltung durch die musikalische Lesung des Schauspielers Rolf Becker und dem Dardo Balke Ensemble würdig umrahmt.

Die Familie Schwarz lebte bis zu ihrer Verhaftung im März 1943 in der Findorffstaße, ganz in der Nähe des heutigen Kulturzentrums Schlachthof. Anni Grimm, geb. Schwarz, überlebte als einzige ihrer Familie.

Mit der Benennung des Familie-Schwarz-Platzes wird an dieser Stelle in Findorff die Erinnerung an die Leiden der Sinti und Roma sowie die Mahnung gegen jede Art von Rassismus und Nationalismus lebendig gehalten.

Findorffer Dorfffest – Spaß hat’s gemacht.

Strahlendes Wetter und viele nette Menschen – das Findorffer Dorfffest war ein gelungenes Event. Wir freuen uns, dabei gewesen zu sein und über die Gelegenheit, mit vielen Findorfferinnen und Findorffern ins Gespräch zu kommen. Natürlich ließ unser Bürgermeister Andreas Bovenschulte es sich nicht nehmen, das Dorfffest zu eröffnen. Ebenfalls an unserem Infostand durfte er nicht fehlen.

Edelstein-Schürfen

Auch unsere Spaß-Aktion am Stand war ein voller Erfolg: Unser fröhliches Edelstein-Schürfen zauberte manches Lächeln auf die Gesichter von Jung und Alt. Eine einfache und dennoch spannende Aktivität für Kinder, die wir gerne wiederholen werden.

Ein fröhliches Fest

Über 10.000 Leute haben das muntere Fest in unserem Stadtteil besucht und nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam zu feiern. Ein schöner Abschluss für den sonnigen Sommer und ein ermunternder Einstieg in den Bremischen Herbst.

Anna und Carl Stiegler: Zwei „Stolpersteine“ in Findorff

Menschen

Im Gedenken an Anna und Carl Stiegler sind am 14. Juni zwei neue „Stolpersteine“ in Findorff verlegt worden. Anna Stiegler war SPD-Politikerin und wurde 1919 als erste Frau von 18 weiblichen Abgeordneten in die verfassungsgebende Bremische Nationalversammlung gewählt. Sie und ihr Mann Carl wurden wegen ihrer politischen Tätigkeit von den Nazis verfolgt; Carl Stiegler starb 1945 im Konzentrationslager Sachsenhausen. Anna Stiegler überlebte knapp und kehrte nach dem Krieg nach Bremen und in die Politik zurück; sie war bis 1963 Mitglied der Bremischen Bürgerschaft. Neben ihrer Aufgabe als Sozialpolitikerin verstand sie sich als Vertreterin von Frauenrechten. Nun erinnern diese zwei Gedenksteine auf den Bürgersteig vor der Neukirchstraße 63 an zwei bemerkenswerte Menschen, die für ihre politische Überzeugung gekämpft und gelitten haben.

Ideale

Der SPD-Ortsverein Findorff hat die Patenschaft für die „Stolpersteine“ übernommen. Besonders Anna Stiegler macht mit ihrer Courage, ihrem Mut und ihrem Glauben an eine bessere und gerechtere Zukunft uns heute noch Mut. In einer Zeit der Unmenschlichkeit hat sie Menschlichkeit bewiesen und für ihre Ideale, die Ideale der Sozialdemokratie „Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit“ gekämpft.

Erinnerung

In den vergangenen 25 Jahren wurden rund 80.000 „Stolpersteine“ von dem Künstler und Bildhauer Gunter Demnig angefertigt und in die Bürgersteige eingelassen. Sie bewahren die Erinnerung an Menschen, die wegen ihres Glaubens, ihrer politischen Überzeugung oder einem Gebrechen von den Nationalsozialisten verfolgt wurden. Stolpersteine Bremen ist eine Initiative der Landeszentrale für Politische Bildung und des Vereins „Erinnern an die Zukunft e. V.“ Weitere Informationen gibt es auf www.stolpersteine-bremen.de.

Zukunft

Zusammen mit den Gedenksteinen der Stieglers gibt es nun 37 „Stolpersteine“ in Findorff. Unser Ortsverein hat sich die Pflege der Steine auf die Fahnen geschrieben. Wir freuen uns, dass nun auch die Namen von Anna Stiegler und der ihres Mannes Carl hier in Findorff nun für immer verewigt wurden.  

„Wir düfen alles verlieren, nur nicht unsere Menschlichkeit“

Gönül Bredehorst (links im Bild) bei der Verlegung der Stolpersteine.