Aufwertung von bezahlter und unbezahlter Sorgearbeit – nicht nur in Zeiten von COVID-19!

Online-Veranstaltung der SPD Findorff am 18.06.2020 um 19:30 Uhr 

Referentin: Dr. Sonja Bastin, Soziologin, Universität Bremen

Dr. Sonja Bastin

Die Corona-Krise führt uns unmittelbar vor Augen, wie relevant Tätigkeiten im Zusammenhang mit fürsorglicher Zuwendung und Versorgung sind. Diese sogenannte „Sorgearbeit“ kann bezahlte Arbeit sein, wie in der Pflege oder in der Kinderbetreuung, aber auch unbezahlte Tätigkeit wie in der häuslichen Pflege, in der Familie oder Erziehungszeiten. 

Überwiegend üben Frauen diese Arbeit aus – weltweit sogar auch Mädchen. Seit Jahren setzt sich die Initiative „Equal Care Day“ für mehr Wertschätzung und eine fairere Verteilung von pflegerischer Arbeit ein.

Nie war ihr Thema aktueller als heute. Eine der zentralen Forderungen der Bewegung ist die fairere Verteilung von Sorgearbeit, Einkommen und Vermögen in Deutschland, etwa durch eine angemessene finanzielle Anerkennung von Sorgearbeit und eine Abbildung der Wertschöpfung durch unbezahlte Sorgearbeit in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung.

Darüber möchten wir sprechen mit Dr. Sonja Bastin, Soziologin am Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM) und aktives Mitglied im Verein Klische*esc e.V.

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